Food Fotografie

Die Geheimnisse der Food-Fotografie

Food Fotografie PeperoncinoIch hab’s schon mehrfach erwähnt und werd’s angesichts der explosionsartig wachsenden Anzahl an Feed-Abonnenten wohl noch öfter anmerken: Ich gehöre eher in eine Hausmänner-Selbsthilfegruppe, als auf die Küchenakademie; ich bin auch ziemlich weit entfernt davon, ein Hobbykoch zu sein. Ich habe einen Vertrag abgeschlossen, den erfülle ich und die daraus entstehenden Aufgaben versuche ich mir so interessant und kurzweilig wie möglich zu gestalten.

Auch mit meinen Fähigkeiten als Food-Fotograf ist es nicht so weit her. Ich habe in meinem früheren Leben (also dem, bevor ich Food-Fotograf wurde) nie fotografiert. Vor circa zwei Jahren habe ich mir dann eine billige Digitalkamera gekauft, weil ich die Nase voll davon hatte, mir die Fotos für Blogposts immer für ein paar Dollar bei irgendwelchen Photostocks im Netz zusammenzukaufen. In die Bedienungsanleitung habe ich natürlich keinen Blick geworfen, oben drauf ist aber ein Knopf; wenn man den auf “Automatik” dreht, geht alles.

Wenn ich meinen Sohn mit dem Teil in der Halfpipe fotografiere, muss ich mich da unten reinknien, genau seinen Weg kalkulieren und die Kamera dahin richten, wo ich ihn knipsen will und dann, bevor er in den Ausschnitt rauscht, den Auslöser drücken, weil das Ding immer zu spät kommt. Das hat aber durchaus sein kreatives Moment und mit der Zeit hat man’s raus; außerdem kann man ja mit diesen Dingern gleich 100 Fotos machen. Eins davon ist immer brauchbar. Ich habe natürlich auch kein Stativ, deshalb geht beim Food-Fotografieren ohne Blitz gar nichts.

Aber zum Glück gibt’s ja The Gimp. Da kann man wunderbar an den Filtern rumdrehen, schärfen, entflackern, die Farbsättigung erhöhen (das macht immer den meisten Spaß), natürlich auch das, ohne seine Zeit mit dem Lesen von Bedienungsanleitungen zu verschwenden.

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